Parkieren und Übernachten
Bus, Camper, Transporter oder Multivan – ideale Fahrzeuge für Boulderer und ihre Ausrüstung. Sie ermöglichen einen flexiblen und günstigen Aufenthalt. Umso weniger verstehe ich, warum sich manche dennoch so rücksichtslos verhalten.
Betrachtet man die Lebenseinstellung eines Boulderers, sollte er eigentlich nicht negativ auffallen, sondern eine Bereicherung für die Gemeinschaft sein. Über die Jahre habe ich jedoch so vieles gesehen, gehört und gelesen, dass ich mich teilweise schäme, selbst Boulderer zu sein – zumindest dann, wenn ich vor Ort der lokalen Bevölkerung begegne. Das geht so weit, dass ich manche Orte meide oder nur zu bestimmten Jahreszeiten besuche.
Abfall:
Dazu gehören auch die vielen kleinen Dinge, die achtlos liegen bleiben.
Grünabfall:
Die Umgebung rund um dein Fahrzeug ist kein Kompostplatz.
Fäkalien:
Unglaublich, wie viel davon an manchen Orten herumliegt.
Fahrverbot:
Ein Fahrverbotsschild bedeutet, dass man nicht weiterfahren darf.
Parkverbot:
Heisst, dass man dort nicht parkieren darf.
Campieren verboten:
Bedeutet, dass Campieren nicht erlaubt ist.
Übernachten verboten:
Heisst, dass jegliches Übernachten untersagt ist.
Regeln sind keine unverbindlichen Empfehlungen. Sie dienen dem Schutz der Natur, dem respektvollen Zusammenleben mit der lokalen Bevölkerung – und letztlich dem Erhalt unserer Bouldergebiete.
Erschreckend ist nicht nur das Verhalten Einzelner, sondern die Tatsache, dass das Wohlwollen der lokalen Bevölkerung oft nicht erkannt, sondern ausgenutzt wird. Wer sich bewusst über Regeln hinwegsetzt, schadet nicht nur sich selbst, sondern der gesamten Community.
Wir alle tragen Verantwortung dafür, wie Boulderer wahrgenommen werden. Respekt ist kein Extra – er ist Voraussetzung.