Iseltwald das DWS Abenteuer!

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Kanton: Bern

Ort: Iseltwald, Brienzersee

Grösse: Offizielle Routen

Ideale Jahreszeit: Hochsommer/Spätsommer 

(ist es im Mai oder Juni auch schon heiss, sind Bergseen immer noch sehr kalt!)

Uns bekannte Karten/Literatur: www.filidor.ch

Besonderes: Interlaken ist ein Ferienort und Ausgangspunkt für diverse Aktivitäten, (Adventure-) Sport und Familienausflüge wie z.B. Die St. Beatus Höhlen gleich in der Nähe.

Seite zuletzt aktualisiert: 31.07.19


Achtung! Durch anhaltende Wärme und Trockenheit können Wasserstände tiefer als normal sein. Felsen die sonst ungefährlich sind, können dann empfindlich nahe an der Wasseroberfläche liegen. 

Anreise:

Mit dem Auto geht's bis nach Iseltwald zum Parkplatz am Dorfeingang und von dort zu Fuss zum Schiffssteg. 

Mit dem ÖV gelangt man natürlich gleich bis zum Dorfplatz und dann in wenigen Schritten zum Schiffssteg. 

Natürlich lohnt sich hier ein kleines Wägelchen für die Ausrüstung, besonder für die ÖV-fahrer.

 

Wer kein eigenes Boot besitzt kann vor Ort auch eines mieten. Ein See Taugliches Boot können wir für dieses Abenteuer sehr empfehlen! Es gibt einiges zu paddeln.

Alle wichtigen Punkte wie Bushaltestelle, Parkplatz, Schiffssteg und Bootsverleih findet ihr auf Google Maps.

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Los geht es von Iseltwald, Paddelrichtung Böningen, vorbei an einer sehr schönen unberührten Uferlandschaft. Die Landschaft alleine ist bereits einen Trip wert. Auch kleinere Felswände tauchen zwischen den Bäumen auf. Aber Achtung, nicht jede Felswand eignet sich zum Klettern. Haltet euch dabei bitte genau ans Topo!

Seid ihr dann am Ziel angekommen, ist es auch bei dieser Wand sehr wichtig, sich ans Topo zu halten. An manchen Stellen befinden sich Felsen direkt unter der Wasseroberfläche. 

 

Auch hier gilt: Immer wieder eine kleine Runde schwimmen, um nicht überhitzt ins kalte Wasser zu fallen! 

Bei diesem Spot hab ich die Chance genutzt, wieder einmal ohne Kletterschuhe zu klettern, weil die Routen im unteren bereich relativ einfach sind. Wer gerne weder mit Seil noch mit Kletterschuhen klettert, der wird sich hier bestimmt wohl fühlen.

 

Achtung vor dem Wetter!

Solange wie ihr bis dorthin braucht, solange braucht ihr auch wieder zurück. Bei starkem Wind sogar noch länger. Ein Gewitter kann sehr überraschend aufkommen. Uns hat es beinahe erwischt, obwohl wir genug Erfahrung für solche Aktionen mitbringen. Der Spass hat uns einfach zu sehr abgelenkt!


Ausrüstung:

Nachfolgend findest du keine komplette Liste, sondern Tipps und Vorschläge zum Thema.

Boot: Umso länger die Strecke, umso seetauglicher sollte das Boot sein.

Bekleidung: Ist der Weg zurück in Sicherheit lange, braucht man auch entsprechend gute Kleidung (Wetterschutz für heiss und kalt).

Ersatzkleidung, Sonnenhut und Sonnenbrille sollte man nicht vergessen. Auch ein Pullover oder eine Sportjacke zum aufwärmen gehört dazu. Eine Regenjacke kann auch nicht schaden. Es gibt Tage, an denen das Wetter unerwartet schnell umschlägt. Für lange Routen oder hohe Stürze können wir Westen empfehlen, die auch in diversen Wassersportarten als Aufprallschutz verwendet werden. Diese isolieren auch etwas und wirken gegen den "Schock" im kalten Wasser. 

Apotheke: Sonnencreme, etwas gegen Insektenstiche oder zu ihrer Linderung. Ein kühlendes Gel für die Haut und das übliche  Sortiment an Verbandsmaterial darf auch nie fehlen.

Erste Hilfe: Man sollte ein Smartphone wasserdicht verpackt, aber doch griffbereit, dabei haben. Rega-App

Kletterschuhe: Ob die Kletterschuhe den Spass überleben? Verwende besser nicht die Neusten, spare aber auch nicht an der Qualität des Schuhs. Ein zweites Paar zum wechseln ist auch empfehlenswert (das können dann auch die guten sein, für den Finalen Versuch...). 

Magnesium: Liquid Chalk, Pulver und ein Handtuch.

Mitführen: Einen grossen oder diverse kleinere Drybags (für eine bessere Übersicht). Auch ein kleines Deckelfass eignet sich gut, um alles trocken zu halten.

Rettungs- oder Schwimmweste: Da scheiden sich die Geister. Eine Schwimmweste ist eine Schwimmhilfe und schützt in Extremsituationen nicht vor dem Ertrinken. Durch ihren Auftrieb hilft sie, sicher an ein Ufer zu schwimmen. 

Dagegen ist die Rettungsweste dafür gedacht, jemanden über Wasser zu halten, auch wenn man verletzt oder sogar bewusstlos ist. Diese Sicherheit kostet aber Bewegungsfreiheit. Schwimmen mit Rettungsweste ist im Gegensatz zur Schwimmweste kaum mehr möglich.


Hier findet ihr das Topo dazu

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